Wohnen in Indien: Möblierte Studentenwohnheime

Wer sich über einen Aufenthalt in Indien keine Gedanken macht, sondern das schon beschlossen hat, der dürfte sich fragen, wo wohne ich eigentlich? Die Auswahl ist auch in Indien nicht allzu groß, kann aber interessant werden. Entweder man kann sich eine eigene Wohnung leisten oder man quartiert sich in einem Studentenwohnheim ein.

Wer natürlich nicht so auf das Geld schauen muss, kann auch gern in ein Hotel gehen. Wie bei den Studiengebühren kann man auch keine landesweiten Aussagen treffen, was das Wohnen angeht. So sollte man einplanen, dass es in Großstädten etwas teurer ist und doch ein wenig an westliche Verhältnisse angeglichen ist. In den ländlicheren Umgebungen hingegen, kann man, um es übertrieben zu sagen, für geschenkt wohnen. Kost und Logis sind hier zwischen 80-150 Euro monatlich machbar.

Wer sich für ein Studentenwohnheim entscheidet, der bewegt sich auch in einem ähnlichen Rahmen. Hier wird man aber ebenfalls verpflegt. Es sollte durchaus angemerkt werden, dass indische Wohnheime was die Möbel angeht eher spartanisch eingerichtet sind. Also sozusagen kahl. Weiter kann es auch schon Mal vorkommen, dass man sich ein Zimmer (beispielsweise 15 Quadratmeter) zu zweit teilt. Aber wer sich mit der indischen Einfachheit abfinden kann, dem ist ein Aufenthalt dort sehr zu empfehlen, da sich die kulturelle Erfahrung nicht mit wertmäßigen Gegenständen bemessen lassen kann. Aber auch hier dürften die Erfahrungen und Meinungen über Indien weit auseinander gehen. Wer sich ein Studium an einer der teuren Universitäten leisten kann, der dürfte eventuell sogar das Glück haben und sich auch auf dem Campus in einem Wohnheim wie in einem Hotel fühlen zu dürfen.

Wer die Kultur direkt und hautnah erleben will, der kann sich auch teilweise bei indischen Familien einquartieren. Hier besteht aber ebenso die Chance, dass man sich mit mehreren Personen ein Zimmer teilt. Wer sich nicht sicher ist, wie er am besten an Informationen über Wohnungen und Wohnungsmöglichkeiten sowie verfügbare Kapazitäten gelangt, der kann vorab das International Office der jeweiligen Universität oder Hochschule anschreiben.

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