Das Klima in Indien – was ist die optimale Reisezeit?

Aufgrund der Größe Indiens variiert das Klima regional. Das Land umfasst mehrere Klimazonen, die sich im Temperaturverlauf über das Jahr und in der Niederschlagsmenge unterscheiden.

Während es im Süden und an den Küsten das ganz Jahr über tropisch warm ist, bestimmt subtropisches Kontinentalklima die Bedingungen in Nord- und Zentralindien. Dort schwanken die Temperaturen stark zwischen Sommer und Winter. In der Himalayaregion herrschen wegen der großen Höhe deutlich niedrigere Temperaturen als im Rest Indiens.

Der Indische Monsun prägt das Klima im gesamten Land. Die meisten Regionen bekommen zwischen Juni und September umfangreiche Niederschläge ab. Daher heißt es auch, in Indien kenne man nur drei Jahreszeiten: Winter ungefähr von Oktober bis Februar, Sommer zwischen Februar und Juni und Monsun in den übrigen Monaten. In einigen Landesteilen fällt außerhalb der Monsunzeit nur wenig Regen, sodass dieser eine wichtige Funktion für die Ökosysteme hat. Fällt der Monsun zu gering oder zu stark aus, beeinflusst das auch die indische Landwirtschaft.

Die großen Schwankungen der Wetterverhältnisse sollten Sie bei der Planung Ihrer Indienreise berücksichtigen und Ihre Kleidung auf die Reisezeit und die Klimazone abstimmen. Über das aktuelle Wetter und die Vorhersage für eine bestimmte Region Indiens informiert das India Meteorological Department.

Die ideale Reisezeit für Indien hängt aufgrund der unterschiedlichen Klimazonen von der Region ab. Den Süden bereisen Sie wegen der dann niedrigeren Temperaturen am besten zwischen Juni und Februar. Im äußersten Norden hingegen bietet sich auch der Sommer zum Reisen an. Insgesamt gilt die Zeit ab Oktober als angenehmste Reisezeit in Indien, weil es dann wenig regnet und die Temperaturen mild sind.

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